Die Schönen Jahre – Episode I: Wie alles begann (German)

Die Schönen Jahre

Episode I: Wie alles begann

von C.J.

Anmerkung des Autors:

Dass ihr mindestens 18 Jahre alt sein müsst, um diese Geschichte lesen zu dürfen, wisst ihr spätestens jetzt.

In dieser Geschichte tauchen einige Personen auf, die aus dem öffentlichen Leben bekannt sind. Die Handlungen, die sie in dieser Geschichte begehen, bzw. die um sie herum geschehen, sind vollkommen frei erfunden. Es gibt einen klaren Unterschied, zwischen dem, was in der Realität passiert, und dem was in dieser Geschichte passiert. Bei dieser Geschichte handelt es sich um reine Fiktion.
Nichts von dem hier beschriebenen ist oder wird jemals in Wirklichkeit passieren. Falls doch, so wäre das ein riesiger Zufall, sonst nichts.

Keine der uns bekannten Personen in dieser Geschichte soll durch selbige diskreditiert werden oder in sonst irgendeiner Form Schaden zugefügt werden.

Noch einmal: Die Handlung ist vollkommen frei erfunden und hat mit dem wirklichen Leben nichts zu tun. Die Geschichte dient lediglich der Unterhaltung der Leser und des Autors.

Das Copyright liegt ausschließlich bei mir. Diese Geschichte darf von Niemandem an anderer Stelle veröffentlicht werden.

Feedback lese ich sehr gerne, bitte schreibt mir eine pm oder postet am Board.

Viel Spaß beim Lesen.

***

Es war zwei Uhr morgens an einem Samstag, als sich Kenneth Lange mit einer Flasche Bier in der Hand auf die Straßen von Berlin begab. Es war ein angenehm warmer Abend und er wollte ein wenig die frische Luft genießen, ohne dabei anderen Menschen über den Weg zu laufen.

Nach ein paar Minuten kam er zu einer etwas abgelegenen, dunklen Gasse, die er häufiger für solch ruhige Momente wie diesen aufsuchte. Die nächste Straßenlaterne war etwa zwanzig Meter entfernt und es fiel nur noch ein wenig Licht auf den Eingang der Gasse. Am Ende befand sich eine Parkbank, auf der er Platz nahm.

Er stellte die Flasche zwischen seine Füße, legte seinen Rücken gegen die Lehne der Bank und schloss die Augen. Es waren keine Momente der vollkommenen Stille, die er genießen konnte – immer mal wieder fuhr ein Auto die Straße entlang und auch der Geruch einer nahe liegenden McDonald’s – Filiale störten seine Wahrnehmung – zumindest aber boten diese Augenblicke ein wenig Abwechslung zum hektischen Treiben Berlins während des Tages. Seine Hände verschränkt hinter seinem Kopf, genoss er die warme Luft.

Er hörte Schritte auf dem Asphalt, die von einer Frau zu kommen schienen, also öffnete er seine Augen wieder. Ein junges, nicht allzu großes Mädchen, bekleidet mit einer dünnen Jacke und einem Minirock, ging den Bürgersteig entlang.

Kenneth betrachtete sie. „Keine Nutte. Minirock und Straßenlaterne, aber definitiv keine Nutte“, sprach er zu sich selbst. Ihre Kleidung war zu fein und in dieser Gegend hatte Kenneth auch noch nie eine Prostituierte gesehen.

Wieder hörte er aus der Entfernung ein Auto heranfahren, dem Motorenlärm zufolge, sogar ein ziemlich großes. Es war ein Van, der relativ langsam in Kenneths Sichtweite kam und dann urplötzlich mit quietschenden Reifen hielt.

Erschrocken über den Lärm machte das Mädchen zwei, drei schnelle Schritte zur Seite, in die Gasse hinein. Im selben Augenblick flog die Schiebetür des Vans zurück. Ein Mann sprang heraus und lief auf das Mädchen zu. Es reagiert, indem es laut schrie und weiter in die Gasse hineinlief.

Die beiden waren etwa acht Meter vom Auto entfernt, als der Mann das Mädchen zu fassen bekam. Er versuchte nun, es zum Van zu ziehen, doch das Mädchen schlug und trat wild um sich, während es immer lauter schrie.

Kenneth war aufgestanden, als er das Mädchen zum ersten Mal hatte schreien hören. Nachdem der Mann es gepackt hatte, war Kenneth losgelaufen und drei, vier Meter von der Autotür entfernt, erreicht er die beiden.

Der Mann sah den Schlag, der ihn an seinem Kehlkopf traf und sein Opfer loslassen ließ, nicht kommen. Er taumelte zwei Schritte zurück und griff sich an den Hals. Kenneth nutzte diese Gelegenheit und trat dem Mann mit voller Wucht in den Magen. Der Fremde schrie laut auf vor Schmerzen, schaffte es aber zum Auto zurückzulaufen, sprang hinein und noch bevor er die Schiebetür schließen konnte, raste der Wagen schon wieder davon.

Kenneth lief dem Van noch einige Schritte hinterher, es war aber zu dunkel, um das Nummernschild zu erkennen. Der ganze Vorgang hatte nicht länger als 15 Sekunden gehen.

Kenneth kehrte zurück und betrachtete das Mädchen. Völlig verängstigt stand es da, ihre Arme umklammerten ihren Oberkörper und sie zitterte am ganzen Körper. Ihr Gesicht war ziemlich hübsch, nur das verlaufene Make-up störte den Anblick und sie wies eine große Ähnlichkeit auf mit… Jeanette Biedermann? Konnte das sein?

„Ähm, bist Du soweit okay?“

Das Mädchen nickte. „Ja, danke.“

Kenneth deutete dem Van hinterher. „Ich konnte das Nummernschild nicht mehr erkennen, irgendeine Idee, wer das gewesen sein könnte?“

„Nein… Danke… Ich mein „Danke“ für…“

„Naja, kein Problem. Ich meine, was hätte ich denn sonst machen sollen? Ist doch klar, dass man hilft… Du bist Jeanette Biedermann, oder?“

„Ja… Danke.“

Kenneth musste lächeln. „Ist okay, ich hab’s verstanden.“

Jeanette atmete tief durch und beruhigte sich selbst ein wenig.

„Kann ich Dich irgendwo hinbringen? Zur Polizei, zu einem Arzt? Soll ich jemanden für Dich anrufen? Soll ich Dir ein Taxi rufen?“

Sie schüttelte den Kopf. „Ich wohne hier in der Nähe. Eigentlich wollte ich noch schnell was bei McDonald’s essen, bevor ich ins Bett gehe. Jetzt brauch ich mindestens eine Stunde um mich zu beruhigen.“

Sie atmete noch einmal tief durch und sammelte sich. „Kann ich Dich einladen, quasi als… „Danke schön.““ Diesmal musste auch sie über den erneuten Gebrauch des Wortes „Danke“ lächeln.

Kenneth nickte. „Klar. Gerne.“

„Wie heißt Du?“

„Kenneth. Kenneth Lange.“

***

„Das sah ziemlich gekonnt aus, der Schlag und der Tritt vorhin“, sagte Jeanette während sie an ihrer Cola nippte.

„Ja, ich habe früher sechs Jahre lang verschiedene Kampfsportarten gelernt. Als ich noch jünger war.“

Jeanette schaute Kenneth in die Augen. Sie versucht etwas in ihnen zu erkennen, während Kenneth sich in der Filiale umsah. Die fünf Minuten Fußweg bis hierher hatten die beiden nicht miteinander gesprochen und auch jetzt widmete sich Kenneth ihr viel weniger, als die Jungs in ihrer direkt Umgebung dies normalerweise taten.

Jetzt merkte Kenneth, dass Jeanette ihn wohl schon eine Weile anschaute und lächelte sie an, sagte aber nichts.

„Du bist mehr so der ruhige Typ, oder?“

Kenneth musste lachen. „Wie kommst Du darauf? Weil ich sowenig rede vielleicht?“, fragte er eher ironisch. „Ich spreche nicht sonderlich viel, das ist schon richtig. Eigentlich rede ich nur, wenn mir jemand eine Frage stellt“, sagte er und ließ es wie eine Aufforderung klingen.

„Ach so, na im Fragen stellen, bin ich ziemlich gut.“ Jeanette grinste und rieb sich die Hände. „Wie alt bist Du?“

„21.“

„Geboren am…?“

„Geboren am 12. April 1982.“

„Du hast also in zwei, drei Wochen Geburtstag.“ Kenneth nickte bedächtig. „Du studierst?“

„Ja.“ Kenneth nickte erneut.

„Hm, hast Du eine Freundin?“

„Nein.“

“Warum nicht?“

„Warum nicht? Naja, ich steh’ nicht so auf…“ – „auf Mädchen?“ – „… Beziehungen, wollte ich eigentlich sagen. Ich wirke doch wohl kein bisschen schwul.“ Kenneth verzog die Mundwinkel. „Ich bin vollkommen ungepflegt, unordentlich gekleidet und meine Haare liegen auch ganz wild durcheinander.“

„Na, jetzt hast Du aber so ziemlich alle Klischees über Schwule aufgezählt.“

„Alles positive Klischees.“

„Aber Du hast schon Recht, ordentlich siehst Du nun wirklich nicht aus.“ Jeanette lächelte ihn an und streckte ihm die Zunge raus.

„Okay, weiter geht’s. Du machst so einen ruhigen, introvertierten Eindruck, redest nicht viel und bist kein Freund von festen Beziehungen – hast Du denn genug „Kontakt“ mit Mädchen?“ Jeanette sah ihn herausfordernd an.

„Ach, ich kann mich nicht beklagen.“ Kenneth fuhr sich mit dem Zeigefinger über seine Augenbraue.

Jeanette legte den Kopf zur Seite. „Na, viel ausweichender hättest Du aber nicht antworten können… Wie alt warst Du bei Deinem ersten Mal?“

„Sie sind aber gar nicht neugierig, Frau Biedermann.“

„Antworten.“

Kenneth lachte und legte den Kopf in den Nacken. „Ohne konkret zu werden, kann ich Dir versichern, dass ich deutlich jünger war, als ich jetzt bin. Ich war sogar sehr jung, so jung, dass die eine Person, der ich es erzählt habe, so geschockt war, dass ich es wahrscheinlich nie mehr irgendwem erzählen werde.“ Er lächelte.

Jeanette sah ihn enttäuscht an. „Klare Antworten sind wohl auch nicht Deine Art?“

„Naja, das ist doch schon ein bisschen sehr privat, was Du so wissen möchtest, oder nicht?“

Jeanette schürzte die Lippen. „Erzählst Du mir denn, wer die glückliche war? Ohne konkret zu werden, natürlich.“

„Sie hat bei uns zu Hause gearbeitet, als… Hausmädchen. Wir hatten immer mindestens ein, meistens zwei Mädchen bei uns zu Hause. Entweder aus Italien oder… damals noch UdSSR, die blieben dann so ca. ein Jahr bei uns und fuhren dann wieder zurück in die Heimat und wurden durch eine neue ersetzt. Am Anfang waren es halt Kindermädchen, nachdem ich dann zum ersten Mal mit einer geschlafen hatte, waren es eher Hausmädchen als Kindermädchen.“

Jeanette sah ihn ungläubig an und schüttelte ihren Kopf. „Ich dachte immer, Kindermädchen hätten eine ganz andere Funktion.“

„Naja, sie sollen einem beim erwachsen werden helfen.“ Kenneth zuckte mit den Schultern. „Insofern.“

Jeanette lachte erneut. „Insofern hat sie ihre Sache gut gemacht.“ Sie schaute ihn an. „Ich seh’ schon, es hat Dir gefallen. Wie war es denn?“

„Naja, in erster Linie war es natürlich ziemlich… eh, kurz.“ Kenneth machte eine Pause. „Ja doch, ich glaube das Wort beschreibt es am Besten.“

„Und wahrscheinlich war sie auch nicht die letzte eurer Angestellten, mit denen Du im Bett warst?“

„Richtig. Das passierte dann hin und wieder.“

Jeanette Biedermann sah auf die Uhr. „Okay, letzte Frage für heute, meine Lieblingsfrage: Was würdest Du sagen, unterscheidet Dich am meisten von anderen 21jährigen Männern in Berlin?“

Kenneth schaute sie mit großen Augen fragend an. „Meinst Du das jetzt irgendwie tiefenpsychologisch, oder was?“

„Einfach so. Wie auch immer. Was ist der größte Unterschied zu anderen Menschen in Deinem Alter?“

Kenneth zögerte einen Augenblick.

„Wahrscheinlich, dass ich sieben Sprachen spreche.“

„Du sprichst sieben Sprachen?“ Sie schüttelte nur den Kopf, während Kenneth nickte.

„So richtig werde ich aus Dir nicht schlau.“ Jeanette warf einen Blick auf ihre Uhr. „Wie auch immer. Für mich wird es Zeit. Wärst Du so freundlich mich zu begleiten. Dafür wäre ich Dir sehr dankbar. Ich würde mich so wesentlich sicherer fühlen“, sagte sie, während sie sich erhob.“

„Klar. Kein Thema.“

Zehn Minuten waren die beiden unterwegs, bis sie Jeanettes Apartment erreicht hatten, kaum ein Wort wurde gesprochen. Vor der Tür blieben sie stehen.

„So, da wären wir, hier wohne ich.“ Sie schaute Kenneth an. „Ich möchte mich nochmals dafür bedanken, dass Du mich gerettet hast. Ich trau’ mich gar nicht darüber nachzudenken, was die mit mir vorhatten.“ Sie schwieg einen Augenblick. „Naja, morgen Abend gebe ich eine Party und ich möchte, dass Du auf jeden Fall kommst. Da akzeptiere ich keine Ausrede.“

Kenneth verzog ein wenig das Gesicht. „Kann ich einen Freund mitbringen?“

Jeanette nickte. „Klar. Warte einen Augenblick hier, ich schreib’ Dir die Adresse auf.

***

Etwa zwölf Stunden später fand sich, wie so ziemlich jeden Samstag gegen 15 Uhr, Kenneths Freund Marc in seiner Wohnung ein. Samstagnachmittag, Zeit für die Fußballbundesliga.

„Ist das nicht ein Glück für mich, dass sich mein bester Freund „Premiere“ leisten kann?“ sagte Marc, als er sich auf dem Fußboden vor dem Fernseher niederließ.

„Wäre schön, wenn Du Dir im Gegenzug vernünftige Klamotten leisten könntest“, antwortete Kenneth und deutete auf Marcs HSV-Trikot, er selber trug ein Shirt von Hertha BSC Berlin.

„Hey, wenigstens können wir uns einen vernünftigen Stürmer leisten, während ihr nur den Bobic habt.“

„Jaja, hör bloß auf. Wenn ich nur an den Bobic denke, kriege ich so einen Hals. Naja, diese Saison irgendwie die Klasse halten und nächstes Jahr mit Falko Götz wird alles gut… Was trinkst Du?“

„Scheißegal, ich trink, was Du trinkst.“ Marc nahm sich die Fernbedienung und schaltete durch die Kanäle.

„Wie geht’s denn Birgit oder Anja oder Katja oder wie Deine Herzdame diese Woche heißt?“ fragte Marc quer durch die Wohnung?“

„Sie hießen Claudia und Elke“, rief Kenneth zurück.

„Mein Gott, Dein Glück bei Frauen hätte ich gerne.“

„Wieso? Hast Du doch, oder nicht?“

„Ja, doch. Irgendwie schon. Scheiße, warum läuft auf dem DSF eigentlich immer Werbung. Das ist doch albern.“ Er schaltete weiter, während Kenneth zurück ins Zimmer kam.

„Hm, Eurosport, Frauentennis, das ist doch mal was. Siehst Du die, die jetzt in der Nahaufnahme ist?“ Marc zeigte auf den Bildschirm und sah wie Kenneth nickte. „Hübsche Beine.“

„Das ist Daniela Hantuchova. Sie wohnt jetzt wegen der Steuern in Monte Carlo, kommt aber ursprünglich aus der Slowakei. Sie spricht sogar ein wenig deutsch und das habe ich ihr beigebracht.“

„Du kennst die Kleine aus der Zeit, als Du noch gespielt hast?“

„Yo.“ Marc kniff seinen Mund zusammen und sagte nach einer kurzen Pause: „„Kennen“ ist gut. Sie ist so was wie meine erste große Liebe.“ Wieder eine kurze Pause. „Gott waren wir verknallt. Auf jedem Jugendturnier haben wir zusammen rumgehangen. Wie… wie bei verliebten Teenagern üblich. Das letzte Mal, das wir uns gesehen haben, war in Rom. 1998. Unter der Tribüne von irgendeinem Nebenplatz. Wir haben rumgeknutscht und ich bin ihr mit meiner Hand unter das T-Shirt gegangen. Fast sechs Jahre ist das jetzt her.“

Erneut entstand eine Unterbrechung, da Marc aber keine Anstalten machte, weiterzuerzählen, ergriff Kenneth das Wort.

„Und dann? Wie ging’s weiter?“

Marc zuckte mit den Schultern. „Als ich ihr unter den Rock wollte, hat sie meine Hand weg geschoben.“

„Nein, Du Punk. Ich meine, warum seid ihr jetzt nicht mehr zusammen. Warum seid ihr nicht verheiratet und habt Kinder?“

„Naja, drei Tage nach dem Turnier in Rom – was ich übrigens gewonnen habe – als ich wieder zurück in Hamburg war, hatte ich den Autounfall. Ein Kreuzbandriss, beide Knöchel gebrochen, Schienbein kaputt. Nach 15 Monaten konnte ich wieder schmerzfrei gehen, aber Tennis hab’ ich seitdem nie mehr gespielt. Ist mittlerweile wohl auch so was wie eine Kopfsache bei mir.“

„Und Du hattest keine Telefonnummer von ihr, oder ihre Adresse oder irgendwas?“

Marc schüttelte den Kopf. „Nein. Wieso auch? Wir haben uns ja alle zwei, drei Wochen gesehen, irgendwo in Europa. Ein Handy hatte damals kaum jemand und direkt nach dem Unfall hab’ ich mich so Scheiße gefühlt, dass ich auch niemanden sehen wollte, der irgendwas mit Tennis zu tun hat. Und danach… keine Ahnung, war’s irgendwie vorbei. Ich fühlte mich schlecht, weil ich mich solange nicht bei ihr gemeldet hatte und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sie mich schnell vergessen hat. Sie war sehr begehrt bei uns Jungs.“

„Scheiße, was für eine traurige Geschichte ist das denn bitte? Jetzt bin ich echt down. DAMN… Der Autounfall war dann auch der Grund, warum Du nach Berlin gezogen bist, oder?“

„Es war einer der Gründe, nicht der einzige, aber es spielte schon eine größere Rolle. Ich wollte einfach raus aus dem Umfeld.“ Marc schaltete auf „Premiere“ und legte die Fernbedienung zur Seite. „Du wohnst doch jetzt seit fast 22 Jahren in Berlin, hast Du noch nie jemanden getroffen, den man auch mal im Fernsehen sehen könnte?“

Kenneth zögerte einen Augenblick. „Gegenfrage: Hast Du heute Abend schon was vor?“

„Mein Schwesterherz hat mich gefragt, ob ich sie wieder zu ihrer monatlichen Regenbogen – Versammlung begleiten möchte, da wo ich letztes Mal mit dabei war. Aber ich habe nicht wirklich Lust. Eine Gay – Convention ist echt ein Scheißort um Frauen aufzureißen. Zumindest, wenn Du ein Mann bist.“

„Das glaub’ ich ungesehen… Ich bin zu einer Party eingeladen worden?“

„Ja klar.“ Marc sah zu Kenneth herüber. „Echt? Kein Scheiß?“ Kenneth nickte.

„Wer sollte Dich denn zu einer Party einladen?“

***

„Und wie hat sie sich von Dir verabschiedet?“

„Wir haben uns umarmt und sie hat mir einen kurzen Kuss auf die Wange gegeben.“

„Hätte sie Dir nicht einfach einen blasen können, schließlich hast Du ja quasi ihr Leben gerettet?“

Kenneth zuckte mit den Schultern. „Wäre mir auch lieber gewesen, aber es sind ja nicht alle so drauf, wie wir.“

„Ist klar. Ne, okay, dann komme ich um neun vorbei und wir fahren da gemeinsam hin. Kein Problem.“ Marc zögerte einen Augenblick. „Was mir gerade einfällt, wenn Jeanette Biedermann eine Party schmeißt, sind da vielleicht noch ein paar andere Mädels aus der Szene? Was meinst Du?“

Kenneth legte die Stirn in Falten. „Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Das könnte natürlich sein.“ Er zuckte mit den Schultern. „Aber jetzt ist erstmal Fußball.“

***

Ein paar Kilometer weiter saßen Jeanette Biedermann und Yvonne Catterfeld zusammen und hatten dasselbe Gesprächsthema.

„Hättest Du ihm nicht einfach einen blasen können, schließlich hat er ja quasi Dein Leben gerettet?“

Jeanette nickte wissentlich. „Ja, Yvonne, ich wusste, dass Du das sagen würdest. Ich bin mir sicher, dass Du ihm einen geblasen hättest, bevor er seinen Namen hätte sagen können. Aber ich bin nun mal nicht so wie Du.“

„Als wenn Du das noch nie gemacht hättest?“

Jeanette rollte mit den Augen. „Natürlich mache ich so was auch, aber nicht mit jedem und nicht am ersten Abend.“

„Doch hast Du. Auch schon am ersten Abend.“

„Ja, aber… ich weiß auch nicht. Vielleicht wenn er ein bisschen mehr Interesse an mir gezeigt hätte. Natürlich, er hat mich gerettet, vor was auch immer, aber er war irgendwie so komisch. Ich hab’ ihn tausend Sachen gefragt und er mich überhaupt nichts. Er spricht sieben Sprachen… Und er war irgendwie so unnahbar, so uninteressiert, so anders.“

„Du klingst wie eine frustrierte Hausfrau.“ Yvonne legte ihre Hände auf Jeanettes Hüften und zog sie zu sich heran. „Vielleicht brauchst Du auch nur ein wenig Abwechslung. Männer können ganz schön nerven, manchmal.“

Jeanette kniff die Augen zusammen, dann nahm sie Yvonnes Hände und löste sie von ihrem Körper. „Yvonne, Du weißt, dass ich das nicht mag. Ich bin nicht so wie Du.“

„Na, das habe ich aber ganz anders in Erinnerung“, entgegnete Yvonne und formte ihren Mund zu einem schelmischen Grinsen.

Wieder rollte Jeanette mit den Augen. „Wie lange willst Du mir diese eine Nacht eigentlich noch vorhalten. Ich war total betrunken und Du hast das schamlos ausgenutzt.“

„Das ist nicht wahr und das weißt Du genau.“ Für einen Augenblick schien es, als hätte Jeanette Yvonne mit dieser Bemerkung verletzt. „Naja, vielleicht ist dieser Kenneth ja was für Dich.“

„Mal schauen, Du wirst ihn heute Abend kennen lernen.“

„Apropos, wer steht denn so auf der Gästeliste?“

„Fast alle.“

***

Gegen 21 Uhr fanden Marc und Kenneth die Adresse, die Jeanette ihrem Retter zuvor aufgeschrieben hatte. Sie stiegen aus dem Auto und machten sich auf die Suche nach der Eingangstür.

„Kannst Du Dich überhaupt noch an Deine letzte Party erinnern?“, fragte Marc.

„Natürlich. Sehr gut sogar, “ lautete Kenneths Antwort. „Ich bin damals bei „Reise nach Jerusalem“ bis ins Finale gekommen.“

„Na allerhand, das muss ja ein ganz schöner Achtungserfolg für Dich gewesen sein.“ Marc klopfte ihm auf die Schulter. „Da hinten, wo die Musik herkommt, da muss die Tür sein. Lass uns mal dahin gehen.“

Die beiden erreichten die Tür und traten ein. Hinter dem Eingangsbereich war auf der linken Seite des Raumes die Theke aufgebaut, hinter der zwei junge Männer und eine junge Frau standen und die Gäste mit Getränken versorgten. Dahinter stand ein DJ-Pult, an dem ein Junge mit Kopfhörer stand und offensichtlich seiner Arbeit nachging. Der Theke und dem DJ gegenüber war die Tanzfläche, auf der sich ein Großteil der Anwesenden befand.

Am hinteren Ende des Tresens standen Jeanette Biedermann und Yvonne Catterfeld. Jeanette trug eine rote Bluse mit einem dazu passenden roten BH darunter und einer Lowriderjeans. Yvonne hatte eine weiße Bluse und einen schwarzen Minirock mit farblich passender Unterwäsche angezogen. Die hellblonde Sängerin hatte den Eintritt der Jungs sofort bemerkt und richtete Jeanettes Aufmerksamkeit auf die Beiden.

„Ist einer von denen Kenneth? Die sind beide süß, wenn einer von denen Kenneth ist, nehme ich den anderen.“

„So kenne ich meine Yvonne, bloß keine Zeit verlieren. Der rechte ist Kenneth, den anderen kannste haben, aber versuch bitte nicht, sofort über ihn herzufallen, ja?“

„Wer? Ich? Tztz.“

Jeanette hackte sich bei Yvonne ein und so gingen sie zu den Jungs herüber.

***

Kurz nachdem sich die Vier allesamt begrüßt hatten, bat Yvonne Marc mit ihr zu tanzen. Ein Wunsch, dem er natürlich nachkam. Jeanette und Kenneth gingen zum Tresen zurück und bestellten sich beide ein Bier, als Yvonne und Marc bereits eng umschlungen tanzten.

„Deine Freundin geht aber ran.“

„Ja, Yvonne ist sehr… zielstrebig. Wenn sie etwas will, dann nimmt sie sich das auch.“ Jeanette nippte an ihrem Bier. „Wie dem auch sein, ich bin mir nicht sicher, ob ich Dir schon genug gedankt habe – für letzte Nacht.“

„Doch hast Du. Wirklich. Ich meine, ich war halt zufällig da und dann helfe ich doch auch, ist doch klar.“

„Das wollte ich Dich auch noch fragen: Was hast Du da eigentlich gemacht? Mitten in der Nacht, in dieser dunklen Ecke?“

„Ich gehe häufiger dahin. Da ist niemand und es ist totenstill – normalerweise.“

„Ja, normalerweise. Hör’ mal, Du behältst das bitte alles für Dich, ja? Ich will nicht, dass meine Eltern davon hören und von der Presse erfahren sollen sie es erst recht nicht.“

„Das heißt, Du warst heute auch nicht bei der Polizei deswegen?“

Jeanette schüttelte den Kopf.

„Ich kann das für mich behalten, kein Problem, aber ich habe kein gutes Gefühl dabei. Machst Du das häufiger? Abends noch mal kurz rüber zu McDonald’s?“

„Ja doch, in letzter Zeit mache ich das regelmäßig. Nicht immer zur selben Uhrzeit, aber immer freitagnachts, wenn ich vorher auf der Piste war. Aber in nächster Zeit werde ich drauf verzichten. Oder ich nehme Dich mit.“ Sie lächelte Kenneth an.

Kenneth zog die Augenbrauen hoch. „Naja, darfst Du natürlich gerne machen, aber beim nächsten Mal haben die möglicherweise Waffen dabei und dann kann ich auch nicht mehr so viel machen.“

„Na, wollen wir mal nicht vom Schlimmsten ausgehen.“ Jeanette schien das ganze ziemlich locker zu sehen.

„Ist das hier eigentlich eine Privatparty? Ich meine, hier sind so viele bekannte Menschen, das können doch nicht alles Deine Freunde sein.“

„Also privat ist die Party schon. Hier werden keine Journalisten auftauchen… jedenfalls sind keine eingeladen. Aber natürlich sind das nicht alles Freunde von mir. Manche lädt man auch nur ein, weil sie dazugehören oder weil sie einen selber mal eingeladen haben. Gefällt Dir die Location denn?“

Kenneth Blick schweifte durch den Raum. Viele der deutschen Popmusiker, die man in den letzten Monaten regelmäßig auf MTV sehen konnte, waren heute hier. Sehr viele hübsche Mädchen waren darunter.

„Ja, mir gefällt es hier sehr. Allerdings ist meine letzte Party schon ewig her, deswegen fehlen mir so ein bisschen die Vergleichsmöglichkeiten.“

„Schlechte Erfahrungen?“

„Ne, sehr gute eigentlich. Aber dafür gibt’s hier zuwenig Stühle.“

„Stühle?“ Jeanette schaute Kenneth mit fragendem Gesichtsausdruck an.

„Nicht so wichtig. Ist eine langweilige Geschichte. Erzähl’ ich Dir später vielleicht mal, wenn Du drauf bestehst.“

„Oh ja, darauf bestehe ich. Aber jetzt muss mich mal kurz verschwinden. Pass’ bitte auf, dass mein Bier nicht warm wird.“

Jeanette lächelte ihm zu und verschwand dann Richtung Toilette. Sie stellte sich vor den Spiegel neben Yvonne, und machte sich frisch.

„Hey Jeanny, hast mich hier reingehen sehen?“

„Yep. Wie läuft’s mit Wie-war-sein-Name?“

„Marc, glaube ich. Markus? Irgendwas mit „M“ auf jeden Fall. Es läuft sehr gut, würde ich sagen. Ich werde heute ganz sicher nicht alleine schlafen müssen. Dafür werde ich schon sorgen.“ Yvonne legte ihre Hände unter ihre Brüste und schob sie in ihrer Bluse nach oben.

Zur gleichen Zeit bekam Kenneth an der Bar Besuch von einem blonden, stark angetrunkenem Ex – No Angel. Sie sah Kenneth, grinste und torkelte langsam auf ihn zu.

„Haaaallo“, lallte sie „Dich hab’ ich hier noch nie gesehen, oder kennen wir uns?“

„Nein. Wir sind uns noch nicht begegnet. Aber Du bist die Blonde von den No Angels.“

„Richtiiiiiig. Die Blonde von den No Angels, aber Du… Du darfst Sandy zu mir sagen.“

„Hallo Sandy, ich heiße Kenneth.“ Er streckte die Hand aus und hielt sie Sandy hin. Sandy wankte einen Schritt auf ihn zu und fiel ihm dann nach vorne um den Hals, wobei sie ihre Arme um Kenneths Hals legte und mit ihrer Stirn gegen seine Brust stieß.

Im selben Moment sprang ein weiteres, Kenneth vertrautes, Mädchen herbei, packte sich Sandy so gut sie konnte und zog sie von ihm weg. Es war Vanessa Petruo die dunkelhaarige Latina, die ebenfalls einst Mitglied der No Angels war.

„Entschuldige bitte, Sandy hat schon ein bisschen zu viel getrunken“, erklärte sie Kenneth Sandys unkoordiniertes Verhalten.

„Macht ja nix. Vielleicht solltest Du mit ihr ein wenig an die frische Luft?“

Vanessa nickte. „Ich werde sie jetzt direkt nach Hause fahren, bevor es wieder ausartet.“

„Wieder?“

„Naja, das ist nicht das erste Mal, dass Sandy es dermaßen übertreibt. Nicht wahr, Sandy?“

„Ich habe keine Ahnung, wovon Du sprichst… Ich bin die Blonde von den No Angels… Wir haben uns aufgelöst… Bestellst Du mir noch was zu trinken, Vany?“

„Ja, mach ich Sandy. Wir gehen jetzt zu der Bar, die draußen vorm Eingang ist.“ Dann wandte sich Vanessa lächelnd an Kenneth. „War schön, Dich zu treffen, vielleicht sehen wir uns ja unter besseren Umständen noch mal. Würde mich freuen.“

Dann legte sie sich Sandys Arm über ihre Schulter und griff um ihre Hüfte, um sich dann langsam und unsicher Richtung Tür fortzubewegen.

Marc hatte das ganze Szenario aus einiger Entfernung beobachtet. Nun, da die beiden Mädchen außer Hörweite waren, ging er zu seinem Freund an die Theke.

„War das die Blonde von den No Angels?“

„Yep, Sandy.“

„Und die andere?“

„Vanessa. Auch von den No Angels.“

„Und wie läuft’s mit Jeanette?“

„Ganz gut… denk’ ich. Weiß nicht genau. Was ist mit Dir? Hast Du Deine Begleitung vergrault oder ist sie mit meiner zusammen auf der Toilette?“

„Yvonne ist mit Jeanette aufs Klo gegangen. Wie sich das für Mädels gehört.“ Er nahm einen Schluck von Kenneths Bier. „Hier laufen verdammt viele bekannte Gesichter rum, oder? Ich weiß ja nicht, wie die so alle heißen, da kennst Du Dich ja besser aus, aber die Hälfte von denen hab’ ich schon mal auf VIVA gesehen und die andere Hälfte auf MTV.“

„Ja, hier lässt es sich aushalten. Ist das auf allen Partys so? Mit den Mädchen?“

„Hübsche Mädels gibt’s auf jeder Party, aber so viele bekannte…“ Marc schüttelte den Kopf. „Hast Du Jasmin Wagner hier schon gesehen?“

Kenneth schüttelte leicht seinen Kopf. „Ne, aber da kommen unsere beiden Damen zurück.“

Yvonne und Jeanette kamen lächelnd und tuschelnd zu den beiden Jungs herüber. Jeanette hakte sich bei Kenneth ein und legte ihre Hand auf seine.

„Ich hoffe, ihr habt euch nicht zu sehr gelangweilt, ohne uns?“

„Naja, ist schon besser, wenn ihr wieder da seid.“ Kenneth lächelte. „Aber Sandy hat sich schon von Deiner Party verabschiedet, bzw. Vanessa hat sie rausgetragen.“

„Hast Du die beiden gesehen?“

„Wir sind uns kurz über den Weg gelaufen.“

„Hm.“ Jeanette und Yvonne warfen sich einen ausdrucksstarken Blick zu und rollten mit den Augen.

„Naja, da kann man wohl nichts machen.“ Jeanette nahm Kenneths Hand. „Kommst Du mit? Ich würde Dir gerne mal was zeigen.“ Sie wartete gar nicht erst Kenneth Antwort ab und zog ihn hinter sich her. Yvonne und Marc blieben zurück.

„Möchtest Du weiter tanzen?“

„Klar, lassen uns noch ein bisschen bewegen. Eine Frage, Yvonne. Hier sind so viele bekannte Menschen, ist Jasmin Wagner auch hier?“

„Du meinst „Blümchen“? Sie war auch eingeladen, hatte aber keine Zeit. Warum fragst Du?“ Yvonne grinste Marc an, als erwartete sie irgendwelche schmutzige Gedanken bei ihm.

„Ach, nur so. Meine kleine Schwester ist ein Fan von ihr und dann hätte ich ihr ein Autogramm mitbringen können.“

Yvonne schaute ihn skeptisch an, konnte an seinem Gesicht aber nichts ablesen. Mittlerweile hatten die beiden die Tanzfläche erreicht und tanzten eng umschlungen zu einem langsamen Lied. Marc legte seine Arme auf Yvonnes Hüften und spürte, wie sie ihre Brüste gegen seinen Oberkörper drückte, fast augenblicklich fing Marcs Penis an sich zu versteifen. Yvonne merkte natürlich, was sich da plötzlich gegen ihren Bauch presste. Ein zufriedenes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, dann erwiderte sie den Druck, indem sie ihren Bauch leicht nach vorne schob.

Unterdessen hatte Jeanette Biedermann Kenneth in einen etwas abgelegenen Raum am Ende eines der Flure gebracht, die parallel zum Partyraum gelegen waren. Sie führte Kenneth herein und schaltete das Licht an. In der Ecke des Raumes stand ein Schreibtisch, davor standen zwei Stühle. Kenneth lehnte sich mit seinem Po gegen den Schreibtisch und sah, wie Jeanette die Tür hinter abschloss. Fragend sah er sie an.

„Ich wollte mal für zwei Minuten alleine mit Dir in einem Raum sein. Ich hoffe, dass ist okay für Dich.“ Sie ging auf Kenneth zu, bis sie sich ganz nah gegenüberstanden.

„Na klar, völlig okay für mich.“

„Weißt Du, ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich Dir genug gedankt habe, für letzte Nacht.“

Sie bewegte ihren Kopf leicht nach vorne.

„Hast Du.“

Auch Kenneth schob seinen Kopf auf Jeanette zu, so dass sich ihre Lippen immer näher kamen.

„Sicher?“

Jeanette überbrückte die wenigen noch ausstehenden Zentimeter und versiegelte Kenneth Mund mit ihren Lippen. Sie schob ihre Zunge zwischen Kenneth Lippen hindurch und küsste ihn zärtlich. Kenneth legte seine Arme um ihren Körper und zog sie eng zu sich her. Plötzlich löste Jeanette den Kuss und wich einen Schritt zurück.

„Mh, nicht schlecht.“ Sie fuhr sich mit dem Handrücken langsam über ihren Mund, dann wechselte ihr Grinsen zu einem ernsteren Gesichtsausdruck. In leichter Verlegenheit knabberte sie an ihrer Unterlippe.

„Aber… „ Jeanette legte ihren Zeigefinger auf Kenneths Brust und fuhr mit ihm vorsichtig nach unten, bis sie an der Gürtelschnalle angekommen war. „… da heute erst unser zweiter gemeinsamer Tag ist, und mir das alles ein bisschen zu schnell geht, wirst Du Dich heute mit einem Blowjob zufrieden geben müssen.“

Sie nahm einen der Stühle und setzte sich vor Kenneth, dann öffnete sie seinen Gürtel, die Jeans und den Reißverschluss der Jeans. Jeanette zog ihm die Hose hinunter und streifte ihm die Boxershorts bis zu den Knöcheln hinab. Genüsslich betrachtete Jeanette Kenneths Schwanz, der sich ihr halbstark entgegen reckte.

Jeanette schaute Kenneth in die Augen und legte ihre schmale Hand auf sein Glied, das durch die Berührung sofort weiter anwuchs. Vorsichtig bewegte Jeanette ihre Hand über den Schaft. Sie befeuchtete ihre Lippen und beugte sich nach vorne.

„Warte. Würdest vorher noch Deine Bluse und Deinen BH ausziehen?“

Die blonde Sängerin stockte einen Moment, dann grinste sie übers ganze Gesicht und stand auf.

„Du möchtest einen Blick auf meine Titten werfen? Das kannste haben.“

Schnell entledigte Jeanette sich ihrer Bluse und warf sie neben Kenneth auf den Schreibtisch, dann öffnete sie ihren BH, ließ ihn über ihre Arme nach unten gleiten und legte ihn zur Bluse. Ein frivoles Lächeln zierte ihr Gesicht, als sie ihre Arme ausbreitete und Kenneth ihre Brüste präsentierte. „Tata.“

Durch den Anblick von Jeanettes Titten war Kenneth Schwanz schließlich zu voller Pracht angewachsen. Jeanette setzte sich wieder hin und schnappte sich erneut seinen Penis. Sie zog den Schaft zurück, so dass die Eichel völlig frei lag. Dann lehnte sie sich vor und leckte über den dunkelroten Kopf von Kenneths Prügel.

Mit kreisenden Bewegungen ihrer Zunge reizte Jeanette die Spitze der Eichel, bis sie ganz dick anschwoll und schon fast zu platzen drohte. Sie ließ von ihm ab und wichste seinen Schwanz einige Male mit ihrer kleinen Hand. Dann schaute sie Kenneth ins Gesicht und stellte Augenkontakt her. Verführerisch leckte sie sich über ihre roten Lippen, so dass diese feucht glänzten.

Sie öffnete ihren Mund und Kenneth spürte Jeanettes Atem, als sie langsam seinen Schaft in ihre Mundhöhle schob. Ihre Lippen glitten ganz sanft über die empfindliche Haut des Penis. Als sich etwa die Hälfte des guten Stückes in Jeanettes Mund befand, hielt sie inne. Jeanette umfasste den Rest des Schwanzes mit ihren zierlichen Fingern und wichste ihn gekonnt, gleichzeitig umspielte sie mit ihrer Zunge die Spitze des Gliedes in ihrem Mund.

Kenneth sah von oben, wie die Blondine ihren Mund weit öffnete und ihre Lippen um den Kopf seines Schwanzes legte. Sie saugte an der Eichel, während ihre Hände nun mit seinen Hoden spielten. Kenneth strich mit dem Handrücken über Jeanettes Wange und legte eine Strähne, die in ihr Gesicht gefallen war, hinter ihr Ohr.

Jeanette schaute mit leuchtenden Augen zu Kenneth hoch und lächelte ihn an. Sie spürte, dass es nicht mehr allzu lange dauern würde, bis der Mann, vor dem sie saß, einen Höhepunkt haben würde. Ihre Arbeit war erfolgreich.

Sie sammelte noch einmal etwas Spucke in ihrem Mund und ließ diese dann über die Eichel und den Schaft von Kenneth Penis laufen. Dann folgten ihre Lippen dem Verlauf des Speichels und Jeanette Biedermann begann, Kenneths Schwanz mit ihrem Mund zu ficken.

„Ich komme gleich, Jeanette“, quetschte Kenneth zwischen seinen Zähnen hindurch, sein Hauptaugenmerk lag im Moment darauf, das unvermeidliche so lange wie möglich hinauszuzögern. Kenneth wusste nicht, ob die Sängerin ihn verstanden hatte. Er wollte sie keinesfalls mit seinem Orgasmus überraschen.

„Jeanette?“

Ohne ihre Arbeit an seinen Prügel zu unterbrechen gab Jeanette Kenneth einen beruhigenden Klaps auf den Oberschenkel. Kenneth machte sich keine weiteren Gedanken darüber, denn in diesem Augenblick war es auch schon soweit.

„Oh fuck, das war’s. Jetzt komme ich.“

Seine Hoden zogen sich zusammen und er spürte, wie ein heißer Strahl seinen Spermas in Jeanettes Rachen spritzte, dann ein zweiter Strahl und ein dritter. Kenneth sah, dass die Blondine ihre Augen geschlossen hatte, während sie sich große Mühe gab, alles schnell und vollständig runterzuschlucken.

vNachdem Jeanette den gesamten Liebessaft ihren Rachen hatte hinab laufen lassen, streckte sie Kenneth wie zum Beweis ihre Zunge raus. Dann leckte sie auch noch ihren Speichel von seinem Schwanz, bevor sie sich in ihrem Stuhl zurücklehnte und tief durchatmete.

Kenneth schaute auf die nackten Brüste einer zufrieden lächelnden Jeanette Biedermann während er sich seine Hose anzog. Er griff sich Jeanettes Bluse und ihren BH vom Schreibtisch und legte sie in ihren Schoss, während er ihr einen Kuss auf die Stirn gab.

„Geh’ Du schon mal vor“, sagte Jeanette und warf die Sachen zurück auf den Schreibtisch. „Die paar Leute, die uns zusammen haben weggehen sehen müssen ja nicht auch noch sehen, dass wir gemeinsam zurückkommen. Ich zieh’ mir noch meine Klamotten an.“ Sie zwinkerte ihm zu.

***

Kenneth verließ den Büroraum und machte sich auf den Weg zurück zu den anderen Partygästen. Er ging zum Tresen und ließ sich ein weiteres Bier geben, beobachtete Marc, wie er sich mit Yvonne auf der Tanzfläche bewegte. Was die beiden dort veranstalteten schien eher so etwas wie ein leichtes Vorspiel zu sein – mit Tanzen hatte es zumindest nicht allzu viel zu tun.

„Na, wie war’s mit der Kleinen in der Abstellkammer?“, hörte Kenneth eine Frauenstimme neben sich sagen. „Bist Du auf Deine Kosten gekommen?“

Die Stimme gehörte zur VIVA – Moderatorin Collien Fernandes, die sich lässig mit dem Rücken gegen die Theke gelehnt hatte und deren Augen auf die Tanzfläche gerichtet waren, während sie mit Kenneth sprach. Sein Blick ging an ihr auf- und ab. Collien trug schwarze Stiefel, einen roten, eng anliegenden Minirock und eine schwarzes, bauchfreies Top.

Kenneth musterte sie absichtlich so deutlich und lange, dass Collien dies nicht entgehen konnte. Als er ihr dann ins Gesicht schaute, trafen sich ihre Blicke. Er zuckte mit den Schultern.

„Ich habe keine Ahnung, wovon Du redest.“

Collien lächelte und zog die Augenbrauen hoch. „Ein Kavalier genießt und schweigt, he?“

Wieder zuckte Kenneth mit den Schultern.

„Ich habe immer noch keine Ahnung, wovon Du redest.“

Collien nahm einen Schluck aus ihrer Flasche und stellte sie auf den Tresen zurück. Diesmal sprach sie mit ernsterem Ton.

„Wie dem auch sei. Du weißt, wer ich bin?“

Kenneth nickte. „Collien Fernandes.“

„Wohnst Du hier in Berlin?“

„Ja, warum fragst Du? Hab’ ich irgendeinen Preis gewonnen?“

Collien zog ein kleines Stück Papier aus ihrem Handtäschchen und drückte es Kenneth in die Hand.

„Hier, bevor Deine Schnalle wiederkommt. Ich bin noch bis Mittwoch in der Stadt, ich übernachte bei einer Freundin. Wenn Du Zeit hast, ruf mich an, dann zeig’ ich Dir mal, was eine richtig gute Zeit ist.“ Sie zwinkerte ihm zu und machte einen Schritt von ihm weg.

Kenneth warf einen kurzen Blick auf den Zettel und sah ein paar aufgekritzelte Zahlen, dann ließ er ihn in seiner Hosentasche verschwinden. Schnell wandte er sich an Collien, bevor diese verschwunden war.

„Und wie komme ich dazu, dass Du mir einfach so Deine Handynummer gibst? Machst Du das häufiger, einem wildfremden Deine Nummer geben?“

„Ich besitze mehrere Handys. Das ist die Nummer von meinem „Booty Call“ – Handy, keine Angst, meine Freunde und Kollegen erreichen mich unter einer anderen Nummer.“

„Und warum ich?“

„Ich hab’ so ein Gefühl, dass Du’s draufhast, auch wenn Du mit Jeanette Biedermann Deine Zeit verschwendest. Normalerweise kann ich mich auf mein Gefühl verlassen. Weibliche Intuition.“

Sie drehte sich wieder um und wollte gehen.

„Kenneth.“

„Wie bitte?“

„Kenneth. Das ist mein Name.“

Collien sah ihn ausdruckslos an und zuckte mit den Schultern. „Aha. Gut zu wissen.“ Sie nahm ihr Bier und bewegte sich Richtung Tanzfläche.

Kenneth schaute ihr hinterher und schüttelte den Kopf.

„Die Schönen und Reichen.“

***

Im heißen Licht der Scheinwerfer bewegten sich Marc und Yvonne Catterfeld, allerdings weniger zur Musik, als vielmehr zu der wachsenden Leidenschaft ihrer Körper. Marc hatte Yvonne eng an sich gedrückt und war sich völlig bewusst über die Hitze, die in ihrem Körper herrschte.

Ihre harten Brustwarzen rieben über seinen Oberkörper und als Yvonne Marcs Erektion an ihrem Bauch spürte, war dies keineswegs ein Zeichen für sie, sich zurückzunehmen. Im Gegenteil, sie presste sich noch fester gegen Marcs Unterleib.

Yvonne zog Marc zu sich herunter und flüsterte in sein Ohr.

„Wollen wir uns etwas zurückziehen? Irgendwohin, wo nicht so viele Leute sind?“

„Wir könnten zu mir, ist eine Viertelstunde mit dem Auto.“

„Okay. Ich verabschiede mich noch bei Jeanette und bin dann in zehn Minuten auf dem Parkplatz. Geh’ Du jetzt gleich raus, dann fällt das nicht so auf“, sagte Yvonne und verließ ohne ein weiteres Wort die Tanzfläche.

Marc sah sich um. Er schien kaum fassen zu können, wer alles auf dieser Party war. So viele bekannte Gesichter, so viele hübsche Gesichter. Am anderen Ende des Raumes entdeckte er Kenneth und ging zu ihm hinüber.

„Hey, ist das hier nicht ein schickes Plätzchen?“

„Ja, es hat einen gewissen Charme.“ Kenneth nickte zustimmend. „Wie läuft es mit Yvonne?“

„Ich wollte Dich grade fragen, ob es okay ist, wenn ich Dich jetzt verlasse und Du Dir ein Taxi nimmst.“

Kenneth legte den Kopf zur Seite und lächelte. „Na, wie könnte ich mich den eurem jungen Glück in den Weg stellen. Sicher, Du Yvonne, ich Taxi.“

***

Eine halbe Stunde später führte Marc seine blonde Begleiterin in seine Wohnung. Er schaltete das Licht ein und zog Yvonne an der Hand hinter sich her. Kurz vor der Schlafzimmertür blieb Yvonnes Blick an einem eingerahmten Foto hängen.

„Hey, wer ist den die kleine Rothaarige neben Dir auf diesem Foto hier?“

„Das ist meine kleine Schwester, mit der wohne ich hier zusammen. Sie hat das Zimmer da hinten“, Marc zeigte auf eine Tür am Ende des Flures.

„Die, die auf Blümchen steht?“

„Bitte? Ach so, ja. Genau die.“

„Und muss ich dann jetzt gleich leise sein, damit sie nicht aufwacht oder soll ich besonders laut sein, damit sie neidisch wird?“ fragte Yvonne und grinste dabei anzüglich.

Marc schüttelte seinen Kopf. „Ist egal, ihre Hausschuhe stehen neben der Tür, das heißt sie ist noch gar nicht daheim.“

Die beiden hatten mittlerweile das Zimmer betreten und Marc hatte die Tür hinter sich geschlossen. Er zog die Sängerin an sich und beide vereinigten ihre Lippen zu einem innigen Kuss. Marcs Lippen öffneten Yvonnes Mund und er schob ihr seine Zunge in den Mund.

Sie knieten auf dem Bett gegenüber und Yvonnes Lippen küssten Marcs ganzes Gesicht, dann wanderten sie weiter über seinen Hals und über die nackte Haut oberhalb von Marcs Kragen. Währenddessen erforschten Marcs Hände den wohlgeformten Oberkörper der blonden Sängerin.

Marc fuhr ihr unter die Bluse und umfasste Yvonnes Brüste durch ihren BH. Er knetete sie und versuchte durch den Stoff ihre Warzen zu streicheln. Da sie noch nicht hart waren, bekam er sie nicht richtig zu fassen, er griff in die Körbchen des BHs und zog sie ein Stück nach unten, um an Yvonnes Knospen zu kommen. Allerdings war das für Yvonne alles andere als angenehm.

„Warte, warte. Nicht so stürmisch. Ich laufe Dir schon nicht weg.“ Yvonne ließ von Marcs Hals ab und begann, ihre Bluse von oben nach unten aufzuknöpfen. Gleichzeitig griff Marc um Yvonnes Oberkörper und machte sich am Verschluss des Büstenhalters zu schaffen.

Yvonne entledigte sich ihrer Bluse und warf sie neben das Bett, dann öffnete sie den BH, den Marc noch nicht aufbekommen hatte. Auch dieses Kleidungsstück landete auf dem Teppich neben dem Bett.

Seit dem Augenblick ihrer Befreiung war es Marc nicht gelungen, seine Augen von Yvonnes vollen Brüsten zu nehmen. Er legte die blonde Sängerin aufs Bett und beugte sich über sie, ihre Titten immer fest im Blick. Seine Hände streichelten die weiche Haut ihrer Halbkugeln und rieben sanft aber bestimmt über den empfindlichen Warzenhof.

Marc legte seinen Zeigefinger auf Yvonnes linken Nippel und sorgte mit kreisenden Bewegungen dafür, dass er größer und härter wurde. Die Sängerin quittierte Marcs Zärtlichkeiten mit gehauchtem Stöhnen. Sie legte ihre Hände in Marcs Nacken und drückte seinen Mund auf ihre Brust.

Er öffnete seinen Mund und presste die Brustwarze zwischen seine Lippen, dann zog er daran, bis Yvonne quiekte. Dies wiederholte er noch einige Male, bevor er sich in der gleichen Art und Weise um ihre andere Brust kümmerte.

Jede von Marcs Aktionen wurde akustisch von Yvonne bewertet und bislang fielen ihre Reaktionen sehr positiv aus. Marc nahm jede ihrer Titten in eine Hand und umfasste sie kräftig. Er beugte sich über ihre Knospen und züngelte abwechselnd über die dunkelroten Beeren.

Yvonne schnurrte wie ein Kätzchen, als sie Marcs Zunge auf ihrer Haut spürte und rieb ihre Schenkel an seinen Hüften. Ein letztes Mal zwickte Marc Yvonnes Nippel, dann rutschte er an ihr nach oben und die beiden küssten sich ein weiters Mal.

„Irgendeinen speziellen Wunsch, Frau Catterfeld?“ Marc schaute ihr in die Augen, während seine Hände immer noch auf Yvonnes Brüsten ruhten.

Sie lächelte unschuldig und rutschte mit ihrem Kopf hin und her. Sie sprach mit leiser, sanfter Stimme. „Wenn Du mich zu einem Höhepunkt leckst, darfst Du ihn mir hinten rein stecken. Deal?“ Sie macht ein herausforderndes Gesicht.

„Deal“, sagte Marc ohne nachzudenken und glitt an Yvonnes Körper nach unten, bis er sich zwischen ihren Schenkeln kniend aufrichtete.

Yvonne zog die beiden Reißverschlüsse rechts und links am Minirock nach unten und hob ihr Becken. Marc griff nach dem Stoff und zog ihr das Kleidungsstück ohne größere Mühe vom Körper. Auch Yvonne von ihrem schwarzen Slip zu befreien, stellte Marc vor nicht allzu große Probleme. Rock und Höschen landeten dort, wo bereits Bluse und BH seit geraumer Zeit lagen.

Die Region über Yvonnes Venushügel zierte ein paar getrimmte Härchen, ihr intimster Bereich selbst war hingegen von jedem Haar befreit und so glatt, wie es nur irgend möglich war. Yvonne bemerkte, wie Marc ihr Dreieck musterte und öffnete einladend ihre Beine.

„Alles für Dich. Bedien’ Dich.“

Marc strich mit seinem Zeigefinger von oben nach unten durch die geöffneten äußeren Schamlippen und steckte sich danach den Finger in den Mund. Danach steckte er ihr den Finger in ihre Fotze, an der Stelle, an der er auch später noch seinen Schwanz in ihren jungen Körper schieben würde.

Er drang mit seinem Finger bis zur zweiten Kuppe in Yvonnes Scheide und merkte, dass sie sein Vorspiel mit ihren Brüsten mehr erregt hatte, als er es erwartet hatte. Sie war so feucht, dass Marc problemlos neben dem Zeige- auch mit dem Mittelfinger ihre Möse erforschen konnte.

Yvonne stöhnte leise auf, während sie nun selber mit ihren Titten spielte und Marc weiter beobachtete. Sie zwickte und rieb ihre Brüste, ähnlich wie er es zuvor gemacht hatte.

Marc legte seine Hände auf die Innenseiten von Yvonnes Schenkeln und drückte sie auseinander. Dann senkte er seinen Kopf und leckte mit seiner Zunge durch die feuchte Spalte vor ihm. Er schmeckte ihren süßlichen Saft und Yvonne stöhnte diesmal deutlich lauter auf.

Mit seinen Daumen öffnete er ihre Schamlippen und drang mit seiner Zunge in ihr Loch ein. Er züngelte es ein wenig, dann fuhr er durch ihre inneren Lippen nach oben und blieb an ihrer Klitoris hängen. Gefühlvoll umspielte Marc den sensiblen Knopf und spürte, wie er anschwoll und größer wurde.

Yvonne atmete schwer und blies Luft durch ihre Lippen.

„Das machst Du nicht zum ersten Mal. Da hatte ich wieder mal eine richtige Vorahnung“, stöhnte sie zufrieden, mehr zu sich selbst, als zu dem Jungen zwischen ihren Schenkeln.

„Was meinst Du?“

„Dass Du genauso weitermachen sollst. Leck’ mich so weiter und Du wirst ein sehr glücklicher Mann werden.“

Marc widmete sich wieder Yvonnes Klitoris. Die war mittlerweile richtig groß angewachsen und nicht mehr so schwer zu finden, wie noch vor wenigen Minuten. Er befeuchtete seine Lippen und rieb vorsichtig Yvonnes Knopf zwischen ihnen.

Yvonne wurde immer unruhiger und ihr Becken zuckte wild hin und her.

„Sehr gut, Marc. Nicht aufhören jetzt, mach’ so weiter. Nicht aufhören.“

Ihm war klar, dass es nicht mehr lange dauern würde und so erhöhte er das Tempo, mit dem seine Zunge über Yvonnes Klitoris streichelte. Mit seinen Händen presste er ihre Schenkel auf das Bettlaken und wartete auf die entscheidende Reaktion seiner Geliebten.

Es dauerte nur noch wenige Sekunden und er spürte, wie sich ihre Muskeln unter seinen Handflächen anspannten. Ihr Becken wurde unruhig, sie stieß ihre Möse Marcs Zunge entgegen und kam mit einem lauten Aufschrei zum Orgasmus.

„Oh. Mein. Gott.“ Sie atmete noch einige Male schwer und schnaufte tief durch.

Dann legte sie sich entspannt zurück und strich sich zwei Strähnen aus dem Gesicht. Sie lächelte glücklich und ein wenig abwesend.

„Das war richtig gut. Das bräuchte ich viel, viel häufiger.“

Marc nutzte die besinnlichen Augenblicke die Yvonne durchlebte, um sich auf kommende Aufgaben vorzubereiten. Er war aus dem Bett gestiegen und hatte weniger als eine Minute gebraucht, um sich aller Kleidungsstücke zu entledigen.

Der Anblick von Marcs nacktem Körper holte Yvonne in die Realität zurück. Ihre Augen wanderten an ihm hinab und blieben an seinem bereits zu voller Größe angeschwollenem Schwanz hängen. Yvonnes Pupillen vergrößerten sich ein wenig, als sie sein Glied sah.

Sie reichte Marc ihre Hand und zog ihn aufs Bett zurück. Marc legte sich auf den Rücken, Yvonne kniete neben ihm und nahm seinen harten Prügel in ihre zierliche Hand. Sie wichste ihn leicht, um zu sehen, ob er vielleicht noch größer werden wurde, was allerdings nicht mehr möglich war.

„Du hast doch nichts dagegen, dass ich ihn zuerst eine Weile blase, oder? Ich bin zwar feucht genug, aber so ein prächtiges Teil habe ich noch nicht so häufig gesehen.“

Marc schüttelte nur den Kopf.

Mit ihrer rechten Hand massierte sie vorsichtig seine Hoden und ließ die Bälle durch ihre Finger gleiten. Sie senkte ihren Kopf und leckte mit ihrer Zunge von der Peniswurzel hoch bis zur großen, dunkelroten Eichel.

Dies wiederholte sie mehrmals, bis der Schwanz rundherum feucht glänzte. Dann konnte Marc beobachten, wie Yvonne mit ihrer Zungenspitze um den Kopf seines Gliedes wirbelte und dabei jede Menge Speichel seinen Schaft hinunterlaufen ließ. Mit ihrer Hand verteilte sie die Flüssigkeit sorgfältig auf seinem Schaft.

Nun öffnete sie ihren Mund so weit sie konnte und stülpte ihre Lippen über Marcs nassen Schwanz. Sie nahm in ein stückweit auf, dann begann sie ihren Kopf auf- und ab zu bewegen.

Marc stöhnte und ächzte unter Yvonnes Blowjob. „So schön sich das auch anfühlt, Du solltest ziemlich schnell damit aufhören, sonst ist der Spaß vorbei.“

Yvonne ließ von ihm ab und zuckte mit den Schultern. Wer nicht will, der hat schon. Ich hätte ihm auch zwei Runden mit mir zugestanden.

Sie stieg über ihn, nahm seinen Schwanz in die Hand und senkte ihren Unterleib. Ohne Mühe glitt Marcs Penis in ihren feuchten Schoß, er dehnte Yvonnes Scheide ein wenig und füllte sie ansonsten komplett aus.

Marc verdrehte die Augen und atmete laut aus. Yvonne bewegte sich zweimal auf und ab, dann war ihr klar, dass sie auch damit aufhören musste, wollte sie Marc zu seinem Recht kommen lassen.

Sie ließ von ihrem Liebhaber ab, sah im in die Augen und lächelte ihn auffordern an. Marc verstand und richtete sich auf. Er stieg hinter die Blondine, während sie sich auf alle Viere begab und ihren Po einladend in die Luft reckte.

„Vorsichtig, Du bist gut gebaut. Dein Schwanz ist nass genug, aber befeuchte mein Loch trotzdem noch mit Spucke.“

Marc spreizte Yvonnes Pobacken und träufelte etwas Speichel auf ihre Rosette. Mit seinem Zeigefinger verteilte er sie an die richtige Stelle und drang dann vorsichtig bis zur ersten Fingerkuppe in ihren Po ein.

Er fickte sie langsam und unnachgiebig mit seinem Finger, bis sich Yvonne an die Bewegung gewöhnt hatte und sich ihre Muskeln etwas entspannten. Dann nahm er seine Erektion in die Hand und platzierte die Eichel vor dem Eingang zu Yvonnes Hintertür.

Knapp unterhalb der Eichel umfasste Marc seinen Schwanz und drückte sie gegen den Widerstand in Yvonnes Hintern. Anschließend schob er sein Becken weiter nach vorne und Zentimeter um Zentimeter verschwand der Schaft im engen Poloch der Sängerin.

Yvonne stöhnte laut auf, als sie Marcs Stab in ihrem jungen Körper spürte. Er wusste, was er zu tun hatte und er tat es gut. Seine Hände hatten Yvonnes Hüften fest im Griff und verhinderten, dass sie sich seinen Stößen entziehen konnte.

Rhythmisch schob Marc seinen Schwanz in Yvonnes engen Tunnel und kam dem eigentlichen Höhepunkt der Nacht unaufhaltsam näher. Er hielt inne und machte eine kurze Verschnaufpause, dann fuhr er mit seinen Händen über Yvonnes Kopf und strich ihre Haare glatt nach hinten.

Er legte mehrere Strähnen auf Yvonnes Rücken, nahm sie in eine Hand und zog dann an ihnen, bis der Kopf der Sängerin ganz im Nacken lag und sie kurz aufstöhnte. Anschließend stieß er wieder seinen Schwanz in Yvonnes Arsch. Marc behielt ihre blonden Haare fest im Griff und Yvonne schien sich nicht weiter daran zu stören.

„Jaah, das ist gut. Fick’ meinen Arsch. Fick’ mich richtig durch. Oh Gott, ich komme schon wieder.“

„Ich komme auch gleich, Yvonne. Dauert nicht mehr lange.“

„Ein bisschen noch. Jetzt nicht aufhören. Fick’ meinen Arsch, Marc.“

Nun schien es als wollten die beiden sich im Stöhnen und Ächzten gegenseitig überbieten. Yvonne stützte sich schon lange nicht mehr nur auf ihren Händen, sondern auf ihren Unterarmen ab. Jeder von Marcs Stößen schob ihren zierlichen Körper Richtung Bettkante, brachte sie aber auch ihrem zweiten Höhepunkt des Abends näher.

„Ja, oh Gott, jaaaah, ich kommeeeeee, das ist eeeeees“, schrie Yvonne heraus, als Marc sie endlich soweit hatte und sie einen weiteren himmlischen Orgasmus erlebte.

Zu sehen, wie sich Yvonne Catterfeld unter ihm rekelte und wand, war das letzte bisschen, dass Marc noch gefehlt hatte, um selber zum Höhepunkt zu kommen. Mit einem einmaligen lauten Stöhnen stieß er seinen Schwanz in ihren Po und erreichte seinen Höhepunkt. Er spürte wie das Sperma seine Eichel verließ und in Yvonnes Arsch spritzte.

Yvonne verharrte in ihrer Position, bis sie sicher war, das Marc sich vollständig in ihr entladen hatten. Als er seinen erschlafften Penis aus ihrem Arsch zog und sich erschöpft neben sie aufs Bett fallen ließ, sank auch sie aufs Laken.

Marc legte einen Arm um ihren Oberkörper und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Das war großartig. Das müssen wir unbedingt noch mal machen.“

Sie lächelte, mindestens genauso befriedigt und erschöpft. „Ja, das werden wir.“ Sie versuchte ihren Kopf zu drehen, um ihn anzusehen. „Marc?“

„Ja?“

„Kannst Du meine Haare jetzt bitte wieder loslassen?“

Marc ließ los, allerdings blieben einige Strähnen in seiner nassgeschwitzten Hand kleben, die er einzeln befreien musste. Yvonne drehte sich mit ihrem Gesicht zu ihm und so eng aneinandergekuschelt schliefen die beiden ein.

Es war zwei Uhr morgens.

***

Die Fortsetzung in Episode 02

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END